Schnellkredite für den Mittelstand im Zeichen von Corona

Die Lücke für den Mittelstand will die Bundesregierung mit Schnellkrediten im Rahmen der Corona-Hilfsprogramme schließen. Firmen mit mindestens 11 Mitarbeitern soll ein vereinfachtes Antragsverfahren hierbei helfen. Die Kredite werden von der bundeseigenen KfW Bank ausgereicht. Dies wird dadurch ermöglicht, dass der Bund die Kredite bis zu 100% absichert.

Das Verfahren für einen KfW-Schnellkredit

Unternehmen, welche sich bereits seit dem 01. Januar 2019 am Markt befinden, und über mindestens zehn Beschäftigte verfügen, haben die Möglichkeit, den KfW-Schnellkredit in Anspruch zu nehmen.

Weitere Eckpunkte sind:

Auf Grundlage des Jahres 2019 werden bis zu drei Monatsumsätze als Kreditvolumen vergeben. Das sind maximal EUR 800000,- für Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern. Für Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern werden maximal EUR 500000,- ausgeschüttet. Diese Unternehmen müssen bis zum 31. Dezember 2019 geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen, und dürfen nicht in finanziellen Schwierigkeiten gewesen sein. Der Kredit kann bei einer Bank vor Ort beantragt werden. Diese prüft den Umsatz, Gewinn und die Anzahl der Mitarbeiter.

Die Laufzeit des Kredits beträgt zehn Jahre bei einem Zinssatz von 3%.

Durch die KfW garantiert der Bund die Sicherung des Kredits in Höhe von 100%.

Es erfolgt eine reduzierte Risikoprüfung durch die Bank. So soll eine schnelle Hilfe gewährleistet werden.

Ansprechpartner: Dr. Christian Fahrholz DIHK Berlin, Telefon: 030/20308-2613